{"id":136,"date":"2023-12-28T15:45:10","date_gmt":"2023-12-28T15:45:10","guid":{"rendered":"https:\/\/wp.samariterverein-buempliz.ch\/?page_id=136"},"modified":"2024-01-10T16:06:14","modified_gmt":"2024-01-10T16:06:14","slug":"geschichte-des-vereines","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/samariterverein-buempliz.ch\/index.php\/geschichte-des-vereines\/","title":{"rendered":"Geschichte des Vereines"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 1893 fand in B\u00fcmpliz der erste Samariterkurs statt, worauf der Samariterverein B\u00fcmpliz gegr\u00fcndet wurde. 1900 kam es jedoch zu dessen Aufl\u00f6sung.<br><br>Wieder war es der 1885 gegr\u00fcndete Samariterverein Bern-M\u00e4nner, der in B\u00fcmpliz einen Samariterkurs organisierte. Am 17. April 1901 gr\u00fcndeten 28 Teilnehmer davon erneut den Samariterverein B\u00fcmpliz.<br><br><strong>Aus der guten alten Zeit (Jubil\u00e4umsbericht 1926):<\/strong><br>,,Was ein neugeborenes Kind in der ersten Zeit seines Lebens am n\u00f6tigsten bedarf, ist die zarte m\u00fctterliche Pflege und Obhut, und aus diesem Grunde wird es wohl auch gewesen sein, dass der Samariterverein im ersten Jahr vom zarten Geschlecht geleitet worden ist. Fr\u00e4ulein Elise Schori war Pr\u00e4sidentin.<br><br>Die \u00dcbungen wurden jeweils von Mitgliedern geleitet, die dazu in der Lage waren. Ab 1908 jedoch hielt man sich streng an einen \u00dcbungsleiter, der einen H\u00fclfslehrerkurs absolviert hatte. Es war Herr Benedicht Schraner, der 11 Jahre lang vom benachbarten Samariterverein Bern den damals noch unheimlichen Weg nach B\u00fcmpliz bei allem Wetter unter die F\u00fcsse nahm. 1919 liess unser Verein selber H\u00fclfslehrer ausbilden.<br><br>Der Samariterverein B\u00fcmpliz beteiligte sich 1914 an der Landesausstellung durch das Ausstellen einer Tragbahre auf einem Schlitten.<br><br>Nach der Mobilisation von 1914 richtete unser Verein in B\u00fcmpliz ein Lazarett ein f\u00fcr die erkrankten Soldaten. W\u00e4hrend dem Ersten Weltkrieg sammelten die Mitglieder Kleider und Geld und strickten Socken und Str\u00fcmpfe f\u00fcr Notleidende. W\u00e4hrend der Grippeepidemie taten sie Krankenpflegedienst.<br><br>Im Jahr 1923 erbrachten die B\u00fcmplizer Samariter 278 H\u00fclfeleistungen und auch 21 Transporte mit der 1908 angeschafften R\u00e4dertragbahre. Diese R\u00e4dertragbahre wurde 1923 \u00fcberfl\u00fcssig, da die Gemeinde einen Krankenwagen anschaffte.<br><br>Der Samariterverein war auch da zur Aufkl\u00e4rung, indem er durch Abhaltung von Vortr\u00e4gen an die \u00d6ffentlichkeit gelangte, was in wissenschaftlicher und in hygienischer Hinsicht von grossem Nutzen war. Diese Vortr\u00e4ge wurden jeweils in der Kirche B\u00fcmpliz abgehalten. 1922 scheuten sich aber leider die massgebenden Pers\u00f6nlichkeiten, die Kirche freizugeben f\u00fcr den Vortrag mit dem Thema ,,Aberglaube&#8220;.<br><br><strong>Aus der guten alten Zeit (Jubil\u00e4umsbericht 1951):<\/strong><br>W\u00e4hrend den Krisenjahren vor dem Zweiten Weltkrieg halfen unsere Mitglieder durch Sammlungen aller Art, Wohlt\u00e4tigkeitsabende, Lismerabende usw. die Not der arbeitslosen Mitmenschen etwas lindern.<br><br>Auch w\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges halfen die B\u00fcmplizer Samariter der Armee und der Zivilbev\u00f6lkerung, so gut sie konnten. Den einquartierten Soldaten in B\u00fcmpliz wurde mit Material f\u00fcr ihre Krankenzimmer ausgeholfen. Ferner wurde Material gesammelt, gekauft und bereitgehalten f\u00fcr die Einrichtung eines Notspitales, sobald es die Umst\u00e4nde erfordert h\u00e4tten.&#8220;<br>1933 wurde der Vereinsname, Samariterverein B\u00fcmpliz, in Samariterverein B\u00fcmpliz-Riedbach um ge\u00e4ndert.<br><br><strong>Pr\u00e4sident \/ Pr\u00e4sidentin<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>1901<\/td><td>Frl. Elise Schor<\/td><\/tr><tr><td>1902&nbsp;<\/td><td>E. Merz<\/td><\/tr><tr><td>1903&nbsp;<\/td><td>Frl. R. S\u00f6hr<\/td><\/tr><tr><td>1904&nbsp;<\/td><td>Sch\u00f6nmann<\/td><\/tr><tr><td>1905 bis 1907<\/td><td>Dr. Dahinden<\/td><\/tr><tr><td>1908<\/td><td>K. Sch\u00fcpbach<\/td><\/tr><tr><td>1909 bis 1912<\/td><td>Frl. Elise Schori<\/td><\/tr><tr><td>1913 bis 1917<\/td><td>E. Meyer<\/td><\/tr><tr><td>1918 bis 1921<\/td><td>Karl Alder<\/td><\/tr><tr><td>1922<\/td><td>H. Gfeller<\/td><\/tr><tr><td>1923<\/td><td>Fritz Fuhrer<\/td><\/tr><tr><td>1924 und 1925<\/td><td>E. Woodtli&nbsp;<\/td><\/tr><tr><td>1926<\/td><td>Fritz Fuhrer<\/td><\/tr><tr><td>1927<\/td><td>Fr. Matter<\/td><\/tr><tr><td>1928 bis 1930<\/td><td>Fritz Fuhrer<\/td><\/tr><tr><td>1931<\/td><td>E. Woodtli<\/td><\/tr><tr><td>1932 bis 1945<\/td><td>Gottfried Krebs<\/td><\/tr><tr><td>1946 und 1947<\/td><td>Werner Spycher<\/td><\/tr><tr><td>1948 bis 1962<\/td><td>Georges Wuillemin<\/td><\/tr><tr><td>1963 bis 1967<\/td><td>Fritz W\u00f6lfli<\/td><\/tr><tr><td>1968 bis 2021<\/td><td>Bethly Wirth<\/td><\/tr><tr><td>2021 &#8230;<\/td><td>Anita Gerber<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mitgliederzahlen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>1901&nbsp;&nbsp; &nbsp;<\/td><td>28 Samariter resp. Samariterinnen&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td><td>45 Passivmitglieder<\/td><\/tr><tr><td>1926<\/td><td>33 Samariter resp. Samariterinnen<\/td><td>77 Passivmitglieder<\/td><\/tr><tr><td>1951<\/td><td>99 Samariter resp. Samariterinnen<\/td><td>183 Passivmitglieder<\/td><\/tr><tr><td>1976<\/td><td>184 Samariter 64 Samariterinnen 120<\/td><td>192 Passivmitglieder<\/td><\/tr><tr><td>2001<\/td><td>99 Samariter 28 Samariterinnen 71<\/td><td>146 Passivmitglieder<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Sanit\u00e4tsdienst<\/strong><br>St\u00e4ndige Samariterposten<br>Diese wurden von Samaritern zu Hause betrieben. Es handelte sich um Samariter, die in der Regel den ganzen Tag erreichbar waren (nicht berufst\u00e4tig) und die ein Zimmer hatten, wo die M\u00f6glichkeit zu ungest\u00f6rter Versorgung und Betreuung von Verletzten bestand.<br>Von 1908 bis 1977 betrieben stets 10 bis 15 Samariter in B\u00fcmpliz verstreut solche Samariterposten. Diese wurden von der Bev\u00f6lkerung rege in Anspruch genommen. Bis 1950 wurden total 13&#8217;394 Hilfeleistungen unentgeltlich erbracht. Dank der guten \u00e4rztlichen Versorgung verloren diese Samariterposten ihre Notwendigkeit.<br><br>Tempor\u00e4re Samariterposten<br>Aus der guten alten Zeit (Jubil\u00e4umsbericht 1926):<br>1902: Mittell\u00e4ndischesTurnfest (16 H\u00fclfeleistungen)<br>1912: Sch\u00fctzen- und Gesangfest<br>1918: Mittell\u00e4ndischesTurnfest (35 H\u00fclfeleistungen)<br>1921: Musik- und Schwingfest<br>Im Winter: Bei Schlittwegen<br><br><strong>In der heutigen Zeit:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Auftrag von Veranstaltern errichtet der Samariterverein Samariterposten. Pro Jahr leisten unsere Samariter an ca. 20 Anl\u00e4ssen (Sportanl\u00e4sse, Festanl\u00e4sse, Tag der offenen T\u00fcr bei Firmen, Bundesfeier, etc.) ca. 300 Einsatzstunden. Samariter, die f\u00fcr den Sanit\u00e4tsdienst an Samariterposten eingesetzt werden, m\u00fcssen ausser dem monatlichen \u00dcbungsbesuch, jedes Jahr noch eine spezielle Weiterbildung absolvieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Krankenmobilienmagazin<br><\/strong>Der Samariterverein B\u00fcmpliz hat veranlasst, dass die Gemeinde 1908 in B\u00fcmpliz ein Krankenmobilienmagazin errichtet. Es wurde jahrelang vom Bernischen \u00c4rzteverein gef\u00fchrt und ab 1925 von uns \u00fcbernommen und bis 2018 weitergef\u00fchrt. Danach wurde das Krankenmobilienmagazin aufgrund der diversen \u00f6ffentlichen Hilfsmittelzentralen aufgel\u00f6st.<br><br><strong>Ausleih-Artikel:<\/strong><br>Gehst\u00fctzen, Rollst\u00fchle, Gehhilfe-B\u00f6ckli, Krankenhebeapparate, Krankentischli, Nachtst\u00fchle, Inhalierapparate (fr\u00fcher Bronchitiskessel, Schr\u00f6pfgl\u00e4sli) etc.<br><br>Diese Artikel konnten, gegen Entrichtung einer Geb\u00fchr, leihweise bezogen werden.<br><br><strong>Aufgaben der Verwalter:<\/strong><br>Ausleihe und R\u00fccknahme der Artikel, Unterhalt und Reinigung der Artikel, Rechnungstellung, F\u00fchrung der Kasse und Abrechnung mit dem Samariterverein. <br>Verwalter:  <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>1925 &#8211; 1986<\/td><td>Polizeiwache B\u00fcmpliz, Br\u00fcnnenstrasse 103Leider wurde von h\u00f6herer Stelle der Polizeiwache B\u00fcmpliz untersagt, artfremde Aufgaben zu t\u00e4tigen, zumal die Belegschaft auch dauernd mit Arbeit \u00fcberlastet war.<br>Die Belegschaft der Polizeiwache B\u00fcmpliz verdient Anerkennung f\u00fcr eine 62-j\u00e4hrige Dienstleistung zum Wohle der Bev\u00f6lkerung im Westen von Bern.<\/td><\/tr><tr><td>1987<\/td><td>Adi&#8217;s Schuh-Shop, Br\u00fcnnenstrasse 103<\/td><\/tr><tr><td>1988 &#8211; 1994<\/td><td>Krankenkasse Evidenzia, Br\u00fcnnenstrasse 103<\/td><\/tr><tr><td>1995 &#8211; 2018<\/td><td>Br\u00fcnnen-Apotheke, B\u00fcmplizstrasse 104<br>Frau Tschirren-Robbiani und ihr Team<\/td><\/tr><tr><td>1946 &#8211; 1973<\/td><td>&nbsp;Ablage bei Familie Spycher in Riedbach<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>\u00dcbungs- und Kurslokale<\/strong><br><br>Bis 1977 fanden unsere \u00dcbungen und Kurse im Sekundarschulhaus B\u00fcmpliz (neben Restaurant B\u00e4ren) statt und zwar im Singsaal im 2. Stock. Das Material war in Schr\u00e4nken im Treppenhaus gelagert.<br><br>Ab 1963 hatte unser Verein im Keller einen eigenen Lagerraum. F\u00fcr jede \u00dcbung resp. jeden Kursabend musste das ben\u00f6tigte Material in den Singsaal im 2. Stock geschleppt werden. Fr\u00fcher war das eine Moltonwand mit beschrifteten Streifen, sp\u00e4ter ein Hellraumprojektor, dann der Filmapparat, die Leinwand, Beatmungsphantome, Wolldecken, Skelett, Verbandsmaterial, Bahren etc. etc.<br><br>Nach z\u00e4hen Verhandlungen mit dem Zivilschutz konnten wir am 14. M\u00e4rz 1977 in der Zivilschutzanlage Kleefeld einziehen. Sie befindet sich unter der Turnhalle der Schule Kleefeld. Diese sehr kahlen R\u00e4umlichkeiten haben wir unseren Bed\u00fcrfnissen entsprechend eingerichtet: Schallhemmende Decke und Boden, Teppichw\u00e4nde, Poster an W\u00e4nden, fest montierte Leinwand, Schr\u00e4nke, in der K\u00fcche Koch-Rechauds und vieles mehr. Anfangs 2001 liessen wir Unterbaukorpusse im B\u00fcro\/Materialraum installieren.<br><br>Im Januar 2019 konnten wir nach einer 1-j\u00e4hrigen Suche nach einem neuen Kurslokal, ins Restaurant Kleefeld z\u00fcgeln. Dort durften wir uns in den Saal einmieten und diesen nutzen, wenn wir ihn brauchten. Durch die Saal-Bestuhlung eines Restaurants (welche nat\u00fcrlich viele Tische und St\u00fchle aufweist) waren wir nie ganz gl\u00fccklich mit der Situation. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Sommer 2023 hatten wir dann durch einen Tipp eines Mitgliedes die Chance einen grossen Kursraum zu mieten. Diesen Raum inkl. K\u00fcche, Reduit und 2 B\u00e4der konnten wir ganz nach unseren Bed\u00fcrfnissen einrichten und geniessen nun wieder jederzeitigen Zutritt in unser eigenes Vereinslokal.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist uns m\u00f6glich, w\u00e4hrend ganzt\u00e4gigen Kursen oder nach \u00dcbungen und Weiterbildungsveranstaltungen Getr\u00e4nke sowie auch Kaffee oder Tee, zu servieren. Ebenfalls sind wir in der Lage, bei Anl\u00e4ssen, wie z.B. Weihnachtsfeier, Mahlzeiten zu kochen.<br><br>Oberbottigen und Riedbach<br>Von 1933 bis 1978 fanden alle monatlichen \u00dcbungen nicht nur in B\u00fcmpliz, sondern auch im alten Schulhaus Oberbottigen statt, ab 1933 viele Jahre sogar noch im Restaurant Riedbach. Dies wurde aber den Samariterlehrern eine zu grosse Belastung und unseren Mitgliedern in Riedbach und Oberbottigen konnte der Weg ins nahe gelegene Kleefeld mit guten Postautoverbindungen zugemutet werden.<br><br><strong>Kurse<\/strong><br><br><strong>Samariterkurs<\/strong><br>Unterrichtet werden in diesem Kurs die Lebensrettenden Sofortmassnahmen und Erste Hilfe bei Verletzungen und Erkrankungen. Seit 1901 wird fast j\u00e4hrlich ein Samariterkurs f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit durchgef\u00fchrt, hin und wieder auch f\u00fcr bestimmte Schulen. Seit ca. 1970 bis in die 2000er-Jahre erteilen wir diesen Kurs jedes Jahr f\u00fcr das Sportamt der Uni Bern den angehenden Sportlehrern.<br><br><strong>Krankenpflegekurs<\/strong><br>Von 1908 bis 1979 organisierten wir auch diesen Kurs unter der Leitung einer Krankenschwester. Da das Rote Kreuz in Bern solche Kurse anbietet, verweisen wir die Interessenten dorthin.<br><br><strong>M\u00fctter- und S\u00e4uglingspflegekurs<\/strong><br>Bevor es die M\u00fctterberatungsstellen gab, f\u00fchrten wir auch diesen Kurs durch, und zwar von 1922 bis 1951.<br><br><strong>Nothilfekurs<\/strong><br>Dieser Kurs gelangt seit 1966 zur Durchf\u00fchrung und beinhaltet nur den ersten Teil des Samariterkurses, n\u00e4mlich die Lebensrettenden Sofortmassnahmen. Seit dem Obligatorium f\u00fcr den Erwerb des F\u00fchrerscheines f\u00fchrten wir bis 2016 j\u00e4hrlich 10 bis 15 Nothilfekurse durch, zus\u00e4tzlich noch in verschiedenen Schulen. Heute f\u00fchren wir die Nothilfekurse nur noch in den Schulen durch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Ersthelfer Stufe 1<\/strong><br>Ab 2017 gab es neue Kurse, reglementiert von der IVR (interregionaler Verband der Rettungsdienste). Der Ersthelfer Stufe 1 beinhaltet neu die Themen des Nothilfekurses sowie der Herz-Lungen-Wiederbelebung (BLS-AED-Kurse) und weitere Themen. Seit der Umstellung bieten wir j\u00e4hrlich ca. 5 Kurse an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Ersthelfer Stufe 2<\/strong><br>Ab 2017 gab es neue Kurse, reglementiert von der IVR (interregonaler Verband der Rettungsdienste). Der Ersthelfer Stufe 2 beinhaltet Themen vom alten Samariterkurs plus vertiefte Themen in der Ersten Hilfe. Der Kurs dauert neu insgesamt 21 Stunden und kann erst absolviert werden, wenn ein g\u00fcltiges Ersthelfer Stufe 1 Zertifikat vorhanden ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Kurs Notf\u00e4lle bei Kleinkindern<\/strong><br>Der erste Kurs fand 1987 statt. J\u00e4hrlich bieten wir 4 bis 7 solche Kurse an, da diese bei werdenden Eltern, Grosseltern, Gottis und G\u00f6ttis sehr beliebt sind.<br><br><strong>CPR-Kurs (Herz-Lungenwiederbelebung)<\/strong><br>Dieser Kurs ist seit 1994 in unserem Angebot und wird neu unter dem Titel BLS AED Kurs gef\u00fchrt.<br><br><strong>Erste Hilfe-Ausbildung (Weiterbildung\/Auffrischung) von 2-4 Lektionen<\/strong><br>J\u00e4hrlich unterrichten wir auch verschiedene Interessengruppen wie z.B. das Personal von Firmen, Mitglieder von Verb\u00e4nden wie Berufschauffeure, etc..<br><br>Unser Verein f\u00fchrte auch ausserhalb von B\u00fcmpliz Samariterkurse durch, auf Grund derer die Gr\u00fcndung folgender Samaritervereine gelang:<br>1923 Samariterverein Oberwangen<br>1924 Samariterverein Frauenkappelen<br>1951 Samariterverein M\u00fchleberg<br>1964 Samariterverein Bethlehem<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kursteilnehmer in 100 Jahren: 16&#8217;862<br><br><strong>Silberclub<\/strong><br>Gr\u00fcndung 1985 mit folgendem Zweck: Samariter unseres Vereins sollen bis an ihr Lebensende die Gewissheit haben, nicht vergessen zu sein. Es wird ihnen die M\u00f6glichkeit geboten, den Kontakt zu den Ehemaligen ihrer Aktivzeit sowie den gegenw\u00e4rtigen Vorstandsmitgliedern aufrecht zu erhalten. Mitglied wird man im Jahr, das dem 65. Geburtstag folgt, gleichzeitig auch der Ehepartner. J\u00e4hrlich findet ein Clubtreffen statt.<br><br><strong>Besuche im Schwabgutheim<\/strong><br>Seit 1987 veranstalten wir j\u00e4hrlich ca. vier Besuchernachmittage. Wir machen mit den Heimbewohnern, meistens im Rollstuhl, einen Spaziergang und treffen uns anschliessend in der Cafeteria zum Zvieri. ca. 15 Samariter sind jeweils anwesend.<br><br><strong>Anl\u00e4sse mit Behinderten<\/strong><br>Jahrelang fanden zwei Anl\u00e4sse mit Behinderten statt. Wir machten jeweils einen Ausflug mit dem Invalidencar sowie einen Spielabend. Aufgrund R\u00fcckgang der Interessenten wurde die Anl\u00e4sse ca. 2013 aus dem Programm genommen.<br><br><strong>Moulagegruppe<\/strong><br>Im Jahr 1988 haben wir eine Moulagegruppe gegr\u00fcndet mit dem Zweck der realistischen Unfallgestaltung. Jedes Mitglied muss zuerst einen Moulagekurs besuchen und anschliessend findet j\u00e4hrlich eine Weiterbildung statt. Sie lernen, Unfallsituationen darzustellen, sich als Figuranten lebensnah zu verhalten und Wunden darzustellen. Sie mimen in Kursen und bei \u00dcbungen die Patienten.<br><br><strong>Standarte<\/strong><br>1988 haben wir aus Anlass des 100-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums des Schweizerischen Samariterbundes eine Standarte angeschafft.<br><br><strong>Blutspende-Aktionen<\/strong><br>Von 1989 bis 1992 haben wir f\u00fcr das Rote Kreuz im Juli eine Blutspende-Aktion organisiert und von 1993 bis 1996 jeweils drei Aktionen im Jahr. Das Blutspendezentrum sah in der Folge davon ab, mit der ganzen Equipe nach B\u00fcmpliz zu kommen, da den in B\u00fcmpliz wohnenden Spendern der Weg ins Zentrum an die Murtenstrasse zugemutet werden k\u00f6nne.<br><br><strong>B\u00fcmplizer Chilbi<\/strong><br>Von 1992 bis 2014 waren wir f\u00fcr die Wirtschaft im Festzelt verantwortlich. Seit 2015 leisten wir, wie bereits in den Jahren zuvor, nur noch den Sanit\u00e4tsdienst w\u00e4hrend dem ganzen Chilbiwochenende.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Bienzgutfest<\/strong><br>Von 1999 bis 2003 waren die Samariter f\u00fcr die Festwirtschaft verantwortlich. W\u00e4hrend den drei Festtagen leisteten unsere Samariter, ca. deren 20, ungef\u00e4hr 350 bis 400 Einsatzstunden. Der Ertrag kam zugut: \u00dcberdachung Hof, Ortsarchiv B\u00fcmpliz, Bestuhlung Dachstock.<br><br><strong>Gastgeber von Delegiertenversammlungen<\/strong><br>3. Nov. 1973 Landesteilverband Bern-Mittelland Restaurant L\u00f6wen<br>4. Mai 1985 Bernischer Kantonalverband Chleehuus grosser Saal<br>3. M\u00e4rz 1990 Regionalverband Bem-Mittelland Chleehuus grosser Saal<br>4. M\u00e4rz 2000 Regionalverband Bern-Mittelland Sternensaal<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Jahr 1893 fand in B\u00fcmpliz der erste Samariterkurs statt, worauf der Samariterverein B\u00fcmpliz gegr\u00fcndet wurde. 1900 kam es jedoch zu dessen Aufl\u00f6sung. Wieder war es der 1885 gegr\u00fcndete Samariterverein Bern-M\u00e4nner, der in B\u00fcmpliz einen Samariterkurs organisierte. Am 17. April 1901 gr\u00fcndeten 28 Teilnehmer davon erneut den Samariterverein B\u00fcmpliz. Aus der guten alten Zeit (Jubil\u00e4umsbericht 1926):,,Was ein neugeborenes Kind in der ersten Zeit seines Lebens am n\u00f6tigsten bedarf, ist die zarte m\u00fctterliche Pflege und Obhut, und aus diesem Grunde wird es wohl auch gewesen sein, dass der Samariterverein im ersten Jahr vom zarten Geschlecht geleitet worden ist. Fr\u00e4ulein Elise Schori war Pr\u00e4sidentin. Die \u00dcbungen wurden jeweils von Mitgliedern geleitet, die dazu in der Lage waren. Ab 1908 jedoch hielt man sich streng an einen \u00dcbungsleiter, der einen H\u00fclfslehrerkurs absolviert hatte. Es war Herr Benedicht Schraner, der 11 Jahre lang vom benachbarten Samariterverein Bern den damals noch unheimlichen Weg nach B\u00fcmpliz bei allem Wetter unter die F\u00fcsse nahm. 1919 liess unser Verein selber H\u00fclfslehrer ausbilden. Der Samariterverein B\u00fcmpliz beteiligte sich 1914 an der Landesausstellung durch das Ausstellen einer Tragbahre auf einem Schlitten. Nach der Mobilisation von 1914 richtete unser Verein in B\u00fcmpliz ein Lazarett ein f\u00fcr die erkrankten Soldaten. W\u00e4hrend dem Ersten Weltkrieg sammelten die Mitglieder Kleider und Geld und strickten Socken und Str\u00fcmpfe f\u00fcr Notleidende. W\u00e4hrend der Grippeepidemie taten sie Krankenpflegedienst. Im Jahr 1923 erbrachten die B\u00fcmplizer Samariter 278 H\u00fclfeleistungen und auch 21 Transporte mit der 1908 angeschafften R\u00e4dertragbahre. Diese R\u00e4dertragbahre wurde 1923 \u00fcberfl\u00fcssig, da die Gemeinde einen Krankenwagen anschaffte. Der Samariterverein war auch da zur Aufkl\u00e4rung, indem er durch Abhaltung von Vortr\u00e4gen an die \u00d6ffentlichkeit gelangte, was in wissenschaftlicher und in hygienischer Hinsicht von grossem Nutzen war. Diese Vortr\u00e4ge wurden jeweils in der Kirche B\u00fcmpliz abgehalten. 1922 scheuten sich aber leider die massgebenden Pers\u00f6nlichkeiten, die Kirche freizugeben f\u00fcr den Vortrag mit dem Thema ,,Aberglaube&#8220;. Aus der guten alten Zeit (Jubil\u00e4umsbericht 1951):W\u00e4hrend den Krisenjahren vor dem Zweiten Weltkrieg halfen unsere Mitglieder durch Sammlungen aller Art, Wohlt\u00e4tigkeitsabende, Lismerabende usw. die Not der arbeitslosen Mitmenschen etwas lindern. Auch w\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges halfen die B\u00fcmplizer Samariter der Armee und der Zivilbev\u00f6lkerung, so gut sie konnten. Den einquartierten Soldaten in B\u00fcmpliz wurde mit Material f\u00fcr ihre Krankenzimmer ausgeholfen. Ferner wurde Material gesammelt, gekauft und bereitgehalten f\u00fcr die Einrichtung eines Notspitales, sobald es die Umst\u00e4nde erfordert h\u00e4tten.&#8220;1933 wurde der Vereinsname, Samariterverein B\u00fcmpliz, in Samariterverein B\u00fcmpliz-Riedbach um ge\u00e4ndert. Pr\u00e4sident \/ Pr\u00e4sidentin 1901 Frl. Elise Schor 1902&nbsp; E. Merz 1903&nbsp; Frl. R. S\u00f6hr 1904&nbsp; Sch\u00f6nmann 1905 bis 1907 Dr. Dahinden 1908 K. Sch\u00fcpbach 1909 bis 1912 Frl. Elise Schori 1913 bis 1917 E. Meyer 1918 bis 1921 Karl Alder 1922 H. Gfeller 1923 Fritz Fuhrer 1924 und 1925 E. Woodtli&nbsp; 1926 Fritz Fuhrer 1927 Fr. Matter 1928 bis 1930 Fritz Fuhrer 1931 E. Woodtli 1932 bis 1945 Gottfried Krebs 1946 und 1947 Werner Spycher 1948 bis 1962 Georges Wuillemin 1963 bis 1967 Fritz W\u00f6lfli 1968 bis 2021 Bethly Wirth 2021 &#8230; Anita Gerber Mitgliederzahlen 1901&nbsp;&nbsp; &nbsp; 28 Samariter resp. Samariterinnen&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 45 Passivmitglieder 1926 33 Samariter resp. Samariterinnen 77 Passivmitglieder 1951 99 Samariter resp. Samariterinnen 183 Passivmitglieder 1976 184 Samariter 64 Samariterinnen 120 192 Passivmitglieder 2001 99 Samariter 28 Samariterinnen 71 146 Passivmitglieder Sanit\u00e4tsdienstSt\u00e4ndige SamariterpostenDiese wurden von Samaritern zu Hause betrieben. Es handelte sich um Samariter, die in der Regel den ganzen Tag erreichbar waren (nicht berufst\u00e4tig) und die ein Zimmer hatten, wo die M\u00f6glichkeit zu ungest\u00f6rter Versorgung und Betreuung von Verletzten bestand.Von 1908 bis 1977 betrieben stets 10 bis 15 Samariter in B\u00fcmpliz verstreut solche Samariterposten. Diese wurden von der Bev\u00f6lkerung rege in Anspruch genommen. Bis 1950 wurden total 13&#8217;394 Hilfeleistungen unentgeltlich erbracht. Dank der guten \u00e4rztlichen Versorgung verloren diese Samariterposten ihre Notwendigkeit. Tempor\u00e4re SamariterpostenAus der guten alten Zeit (Jubil\u00e4umsbericht 1926):1902: Mittell\u00e4ndischesTurnfest (16 H\u00fclfeleistungen)1912: Sch\u00fctzen- und Gesangfest1918: Mittell\u00e4ndischesTurnfest (35 H\u00fclfeleistungen)1921: Musik- und SchwingfestIm Winter: Bei Schlittwegen In der heutigen Zeit: Im Auftrag von Veranstaltern errichtet der Samariterverein Samariterposten. Pro Jahr leisten unsere Samariter an ca. 20 Anl\u00e4ssen (Sportanl\u00e4sse, Festanl\u00e4sse, Tag der offenen T\u00fcr bei Firmen, Bundesfeier, etc.) ca. 300 Einsatzstunden. Samariter, die f\u00fcr den Sanit\u00e4tsdienst an Samariterposten eingesetzt werden, m\u00fcssen ausser dem monatlichen \u00dcbungsbesuch, jedes Jahr noch eine spezielle Weiterbildung absolvieren. KrankenmobilienmagazinDer Samariterverein B\u00fcmpliz hat veranlasst, dass die Gemeinde 1908 in B\u00fcmpliz ein Krankenmobilienmagazin errichtet. Es wurde jahrelang vom Bernischen \u00c4rzteverein gef\u00fchrt und ab 1925 von uns \u00fcbernommen und bis 2018 weitergef\u00fchrt. Danach wurde das Krankenmobilienmagazin aufgrund der diversen \u00f6ffentlichen Hilfsmittelzentralen aufgel\u00f6st. Ausleih-Artikel:Gehst\u00fctzen, Rollst\u00fchle, Gehhilfe-B\u00f6ckli, Krankenhebeapparate, Krankentischli, Nachtst\u00fchle, Inhalierapparate (fr\u00fcher Bronchitiskessel, Schr\u00f6pfgl\u00e4sli) etc. Diese Artikel konnten, gegen Entrichtung einer Geb\u00fchr, leihweise bezogen werden. Aufgaben der Verwalter:Ausleihe und R\u00fccknahme der Artikel, Unterhalt und Reinigung der Artikel, Rechnungstellung, F\u00fchrung der Kasse und Abrechnung mit dem Samariterverein. Verwalter: 1925 &#8211; 1986 Polizeiwache B\u00fcmpliz, Br\u00fcnnenstrasse 103Leider wurde von h\u00f6herer Stelle der Polizeiwache B\u00fcmpliz untersagt, artfremde Aufgaben zu t\u00e4tigen, zumal die Belegschaft auch dauernd mit Arbeit \u00fcberlastet war.Die Belegschaft der Polizeiwache B\u00fcmpliz verdient Anerkennung f\u00fcr eine 62-j\u00e4hrige Dienstleistung zum Wohle der Bev\u00f6lkerung im Westen von Bern. 1987 Adi&#8217;s Schuh-Shop, Br\u00fcnnenstrasse 103 1988 &#8211; 1994 Krankenkasse Evidenzia, Br\u00fcnnenstrasse 103 1995 &#8211; 2018 Br\u00fcnnen-Apotheke, B\u00fcmplizstrasse 104Frau Tschirren-Robbiani und ihr Team 1946 &#8211; 1973 &nbsp;Ablage bei Familie Spycher in Riedbach \u00dcbungs- und Kurslokale Bis 1977 fanden unsere \u00dcbungen und Kurse im Sekundarschulhaus B\u00fcmpliz (neben Restaurant B\u00e4ren) statt und zwar im Singsaal im 2. Stock. Das Material war in Schr\u00e4nken im Treppenhaus gelagert. Ab 1963 hatte unser Verein im Keller einen eigenen Lagerraum. F\u00fcr jede \u00dcbung resp. jeden Kursabend musste das ben\u00f6tigte Material in den Singsaal im 2. Stock geschleppt werden. Fr\u00fcher war das eine Moltonwand mit beschrifteten Streifen, sp\u00e4ter ein Hellraumprojektor, dann der Filmapparat, die Leinwand, Beatmungsphantome, Wolldecken, Skelett, Verbandsmaterial, Bahren etc. etc. Nach z\u00e4hen Verhandlungen mit dem Zivilschutz konnten wir am 14. M\u00e4rz 1977 in der Zivilschutzanlage Kleefeld einziehen. Sie befindet sich unter der Turnhalle der Schule Kleefeld. Diese sehr kahlen R\u00e4umlichkeiten haben wir unseren Bed\u00fcrfnissen entsprechend eingerichtet: Schallhemmende Decke und Boden, Teppichw\u00e4nde, Poster an W\u00e4nden, fest montierte Leinwand, Schr\u00e4nke, in der K\u00fcche Koch-Rechauds und vieles mehr. Anfangs 2001 liessen wir Unterbaukorpusse im B\u00fcro\/Materialraum installieren. Im Januar 2019 konnten wir nach einer 1-j\u00e4hrigen Suche nach einem neuen Kurslokal, ins Restaurant Kleefeld z\u00fcgeln. Dort durften wir uns in den Saal einmieten und diesen nutzen, wenn wir ihn brauchten. Durch die Saal-Bestuhlung eines Restaurants (welche nat\u00fcrlich viele Tische und St\u00fchle aufweist) waren wir nie ganz gl\u00fccklich mit der Situation. Im Sommer 2023 hatten wir dann durch einen Tipp eines Mitgliedes die Chance einen grossen Kursraum zu mieten. Diesen Raum inkl. K\u00fcche, Reduit und 2 B\u00e4der konnten wir ganz nach unseren Bed\u00fcrfnissen einrichten und geniessen nun wieder jederzeitigen Zutritt in unser eigenes Vereinslokal. Es ist uns m\u00f6glich, w\u00e4hrend ganzt\u00e4gigen Kursen oder nach \u00dcbungen und Weiterbildungsveranstaltungen Getr\u00e4nke sowie auch Kaffee oder Tee, zu servieren. Ebenfalls sind wir in der Lage, bei Anl\u00e4ssen, wie z.B. Weihnachtsfeier, Mahlzeiten zu kochen. Oberbottigen und RiedbachVon 1933 bis 1978 fanden alle monatlichen \u00dcbungen nicht nur in B\u00fcmpliz, sondern auch im alten Schulhaus Oberbottigen statt, ab 1933 viele Jahre sogar noch im Restaurant Riedbach. Dies wurde aber den Samariterlehrern eine zu grosse Belastung und unseren Mitgliedern in Riedbach und Oberbottigen konnte der Weg ins nahe gelegene Kleefeld mit guten Postautoverbindungen zugemutet werden. Kurse SamariterkursUnterrichtet werden in diesem Kurs die Lebensrettenden Sofortmassnahmen und Erste Hilfe bei Verletzungen und Erkrankungen. Seit 1901 wird fast j\u00e4hrlich ein Samariterkurs f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit durchgef\u00fchrt, hin und wieder auch f\u00fcr bestimmte Schulen. Seit ca. 1970 bis in die 2000er-Jahre erteilen wir diesen Kurs jedes Jahr f\u00fcr das Sportamt der Uni Bern den angehenden Sportlehrern. KrankenpflegekursVon 1908 bis 1979 organisierten wir auch diesen Kurs unter der Leitung einer Krankenschwester. Da das Rote Kreuz in Bern solche Kurse anbietet, verweisen wir die Interessenten dorthin. M\u00fctter- und S\u00e4uglingspflegekursBevor es die M\u00fctterberatungsstellen gab, f\u00fchrten wir auch diesen Kurs durch, und zwar von 1922 bis 1951. NothilfekursDieser Kurs gelangt seit 1966 zur Durchf\u00fchrung und beinhaltet nur den ersten Teil des Samariterkurses, n\u00e4mlich die Lebensrettenden Sofortmassnahmen. Seit dem Obligatorium f\u00fcr den Erwerb des F\u00fchrerscheines f\u00fchrten wir bis 2016 j\u00e4hrlich 10 bis 15 Nothilfekurse durch, zus\u00e4tzlich noch in verschiedenen Schulen. Heute f\u00fchren wir die Nothilfekurse nur noch in den Schulen durch. Ersthelfer Stufe 1Ab 2017 gab es neue Kurse, reglementiert von der IVR (interregionaler Verband der Rettungsdienste). Der Ersthelfer Stufe 1 beinhaltet neu die Themen des Nothilfekurses sowie der Herz-Lungen-Wiederbelebung (BLS-AED-Kurse) und weitere Themen. Seit der Umstellung bieten wir j\u00e4hrlich ca. 5 Kurse an. Ersthelfer Stufe 2Ab 2017 gab es neue Kurse, reglementiert von der IVR (interregonaler Verband der Rettungsdienste). Der Ersthelfer Stufe 2 beinhaltet Themen vom alten Samariterkurs plus vertiefte Themen in der Ersten Hilfe. Der Kurs dauert neu insgesamt 21 Stunden und kann erst absolviert werden, wenn ein g\u00fcltiges Ersthelfer Stufe 1 Zertifikat vorhanden ist. Kurs Notf\u00e4lle bei KleinkindernDer erste Kurs fand 1987 statt. J\u00e4hrlich bieten wir 4 bis 7 solche Kurse an, da diese bei werdenden Eltern, Grosseltern, Gottis und G\u00f6ttis sehr beliebt sind. CPR-Kurs (Herz-Lungenwiederbelebung)Dieser Kurs ist seit 1994 in unserem Angebot und wird neu unter dem Titel BLS AED Kurs gef\u00fchrt. Erste Hilfe-Ausbildung (Weiterbildung\/Auffrischung) von 2-4 LektionenJ\u00e4hrlich unterrichten wir auch verschiedene Interessengruppen wie z.B. das Personal von Firmen, Mitglieder von Verb\u00e4nden wie Berufschauffeure, etc.. Unser Verein f\u00fchrte auch ausserhalb von B\u00fcmpliz Samariterkurse durch, auf Grund derer die Gr\u00fcndung folgender Samaritervereine gelang:1923 Samariterverein Oberwangen1924 Samariterverein Frauenkappelen1951 Samariterverein M\u00fchleberg1964 Samariterverein Bethlehem Kursteilnehmer in 100 Jahren: 16&#8217;862 SilberclubGr\u00fcndung 1985 mit folgendem Zweck: Samariter unseres Vereins sollen bis an ihr Lebensende die Gewissheit haben, nicht vergessen zu sein. Es wird ihnen die M\u00f6glichkeit geboten, den Kontakt zu den Ehemaligen ihrer Aktivzeit sowie den gegenw\u00e4rtigen Vorstandsmitgliedern aufrecht zu erhalten. Mitglied wird man im Jahr, das dem 65. Geburtstag folgt, gleichzeitig auch der Ehepartner. J\u00e4hrlich findet ein Clubtreffen statt. Besuche im SchwabgutheimSeit 1987 veranstalten wir j\u00e4hrlich ca. vier Besuchernachmittage. Wir machen mit den Heimbewohnern, meistens im Rollstuhl, einen Spaziergang und treffen uns anschliessend in der Cafeteria zum Zvieri. ca. 15 Samariter sind jeweils anwesend. Anl\u00e4sse mit BehindertenJahrelang fanden zwei Anl\u00e4sse mit Behinderten statt. Wir machten jeweils einen Ausflug mit dem Invalidencar sowie einen Spielabend. Aufgrund R\u00fcckgang der Interessenten wurde die Anl\u00e4sse ca. 2013 aus dem Programm genommen. MoulagegruppeIm Jahr 1988 haben wir eine Moulagegruppe gegr\u00fcndet mit dem Zweck der realistischen Unfallgestaltung. Jedes Mitglied muss zuerst einen Moulagekurs besuchen und anschliessend findet j\u00e4hrlich eine Weiterbildung statt. Sie lernen, Unfallsituationen darzustellen, sich als Figuranten lebensnah zu verhalten und Wunden darzustellen. Sie mimen in Kursen und bei \u00dcbungen die Patienten. Standarte1988 haben wir aus Anlass des 100-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums des Schweizerischen Samariterbundes eine Standarte angeschafft. Blutspende-AktionenVon 1989 bis 1992 haben wir f\u00fcr das Rote Kreuz im Juli eine Blutspende-Aktion organisiert und von 1993 bis 1996 jeweils drei Aktionen im Jahr. Das Blutspendezentrum sah in der Folge davon ab, mit der ganzen Equipe nach B\u00fcmpliz zu kommen, da den in B\u00fcmpliz wohnenden Spendern der Weg ins Zentrum an die Murtenstrasse zugemutet werden k\u00f6nne. B\u00fcmplizer ChilbiVon 1992 bis 2014 waren wir f\u00fcr die Wirtschaft im Festzelt verantwortlich. Seit 2015 leisten wir, wie bereits in den Jahren zuvor, nur noch den Sanit\u00e4tsdienst w\u00e4hrend dem ganzen Chilbiwochenende. BienzgutfestVon 1999 bis 2003 waren die Samariter f\u00fcr die Festwirtschaft verantwortlich. W\u00e4hrend den drei Festtagen leisteten unsere Samariter, ca. deren 20, ungef\u00e4hr 350 bis 400 Einsatzstunden. Der Ertrag kam zugut: \u00dcberdachung Hof, Ortsarchiv B\u00fcmpliz, Bestuhlung Dachstock. Gastgeber von Delegiertenversammlungen3. Nov. 1973 Landesteilverband Bern-Mittelland Restaurant L\u00f6wen4. Mai 1985 Bernischer Kantonalverband Chleehuus grosser Saal3. M\u00e4rz 1990 Regionalverband Bem-Mittelland Chleehuus grosser Saal4. 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